pars media // films // Belcanto - The Tenors of the 78 Era // press

// John Ardoin, The Dallas Morning News, Nov. 3, 1997
Additional fuel was added to the tenor blaze recently with the is-suing of The Tenors of the 78 Era, 12 exceptional 30-minute, black-and-white films on four cassettes that were originally made for European television. Each program is in effect a mini-documentary that deals with a specific tenor and draws on exceptional archival film (both silent and with sound). The tapes also contain interviews with experts, family members and colleagues.
The tenors profiled are Enrico Caruso, Beniamino Gigli, Tito Schipa, Richard Tauber, Leo Slezak, Joseph Schmidt, Jussi Bjoerling, Lauritz Melchior, Helge Rosvaenge, Georges Thill, John McCormack and Ivan Kozlovsky. Director Jan Schmidt-Garre has thrown his net in a wide arc and captured representatives of many different musical cultures and as many different styles of singing.
There is also a 13th program in the bargain ‚ÄĒ a quick survey of the history of the phonograph and its reflection of the tenor voice. Obviously, like so many opera fans, Mr. Schmidt-Garre is an addict when it comes to tenors, and his love led him to search out extraordinary film, mint-quality footage, most of it entirely new to even the most devout fan.
In addition to a biographical survey, interviews with many of the artists involved and discussions of their art and life by others, each tape contains one aria or song that is dissected in detail to show the particular properties or the uniqueness of a voice. This adds up to more than history; it is a feast of singing and a penetrating look at operatic traditions.
It is sad, of course, that we have no sound film of the tenor of tenors, Caruso, but the silent footage on the tape offers at least a glimpse of the man on and off stage. But by the time of Gigli, we have entered the age of the tenor as a media star, for Gigli, like the others represented in this series, made many movies.
This series not only brings to life the fabled singers and puts a face on their voices, it is a crash course in how acting and singing have evolved throughout this century. As all of these tenors were active primarily in the pre-World War II era, their dramatics range from semaphoric to very stylized. Some of them are merely rudimentary in their physical response to music, however sincere (Gigli, for example), while others (Kozlovsky) bring an almost poetic aura to the way in which they move and reflect the music they are singing.
The performance footage has been garnered not only from commercial films, but newsreels, home movies and television. For many, these films will be intriguing for what the tenors' former stage partners have to say ‚ÄĒ Magda Olivero and Anita Cerquetti on Gigli, Elisabeth S√∂derstr√∂m on Bjoerling, Astrid Varnay on Melchior and Ivan Petrov on Kozlovsky, for example. The experts who testify to the artistry of the tenors (and at times criticize them as well) include Michael Scott, Robert Tuggle, Rodolfo Celletti, Stefan Zucker and J√ľrgen Kesting.
Though few record collectors or veteran operagoers will need reminding of the greatness and importance of Caruso or Bjoerling, this series is valuable in spotlighting such less-familiar but equally important singers as Austria's Leo Slezak, Germany's Joseph Schmidt, Denmark's Helge Rosvænge, Ireland's John McCormack, France's Georges Thill and Russia's Ivan Kozlovsky. Though they may not hold a place in the mind on a level with a Gigli or a Tauber, they were giants in their day, and these films offered eloquent testimony as to why.
Names missing from the series will raise an eyebrow or two, such as Giovanni Martinelli. And I personally regret that no American ‚ÄĒ Richard Crooks springs to mind ‚ÄĒ was included. But what there is, is pure gold.


// Anne Rose Katz, S√ľddeutsche Zeitung, June 1, 1996
Mit ungeheurem Flei√ü hat hier ein filmender Musikfreund bewegte Dokumente zusammengetragen √ľber den Archetyp des singenden K√ľnstlers. Sehenswert f√ľr Musikfreunde, das sprechende Detail einerseits (Caruso raucht, Caruso zeichnet, auch den alten Kaiser Wilhelm) und andererseits die Ideologie vom singenden Menschen, die bei Kesting in dem Sto√üseufzer gipfelt: "Ein Gl√ľck".


// J√ľrgen Kanold, S√ľdwest-Presse Ulm, June 1, 1996
Eine aufwendige, millionenteure Kulturdokumentation im Hauptprogramm, koproduziert vom Bayerischen Rundfunk? Tats√§chlich, das kommt noch vor. Regisseur Jan Schmidt-Garre wei√ü um die Gunst der Stunde: Die Masseneuphorie √ľber die "Drei Ten√∂re" habe wohl Interesse geweckt an der Frage, was war davor? Vieles. Das Erstaunliche aber an dieser Reihe: Die Filme (jeweils 30 Minuten lang) gehen ins Detail, haben wissenschaftlichen Anspruch. Ein grandioser Einblick in vergangene Gro√üzeiten des Gesangs.
Schmidt-Garre und sein Autor Georg-Albrecht Eckle haben nicht nur gewaltig Film- und Tontr√§ger-Material ausgegraben und montiert, sie reisten um die Welt, drehten an Opernschaupl√§tzen, sp√ľr-ten Zeitzeugen auf. So berichten uralte Herren in Little Italy in New York von ihren Kindheitserinnerungen an Caruso. Oder Sohn Ib Melchior gibt Auskunft √ľber seinen Vater Lauritz, den begnadetsten Wagner-Tenor. Viel Musik naturgem√§√ü, aber kein Kommentar aus dem Off, nur farbige Tafeln mit Biographischem im Schwarzwei√ü-Film. Schmidt-Garre erz√§hlt keine bunten Lebensgeschichten, er geht zur Sache. In Interviews l√§√üt er werten, erkl√§ren. Hauptst√ľtze des Unternehmens ist der Kritiker J√ľrgen Kesting ("Die gro√üen S√§nger"), profiliertester Kenner seines Fachs.


// Elke Landschoof, Abendzeitung M√ľnchen, June 1, 1996
Regisseur Jan Schmidt-Garre hat wahre Detektivarbeit geleistet und sogar bis dato unbekanntes Filmmaterial bei seinen Recherchen gefunden. Die gesamte Produktion ist dem historischen Material angepaßt und in Schwarzweiß gehalten. Dieser spannenden und informativen Dokumentation tut das jedoch keinen Abbruch - im Gegenteil.


// Markus Vanhoefer, M√ľnchner Merkur, June 4, 1996
Gelungenes Caruso-Porträt, modern montiert und aufbereitet, mit hohem Informations- und Unterhaltungswert.


// J√ľrgen Holwein, Stuttgarter Zeitung, June 4, 1996
Nicht der Biographie wurde hinterhergehechelt - Experten analysierten die Kunst. Die Gleichzeitigkeit von Musikbeispiel, Kommentar, Textblock, Filmschnipsel: erhellend!


// Stefan Bauer, Gong, 7.6.96
Weltweit wurden Archive durchforstet, Zeitzeugen ermittelt, Experten befragt. Das Ergebnis ist umwerfend: Wer hatte je die Chance, Richard Tauber zu sehen, wie er in einem Arbeiter-Overall englische Texte zur eigenen Klavierbegleitung schmettert, oder wie er - "They were like bread and butter" - Franz Lehár umarmt? Optisch eingelöst wird der hohe ästhetische Anspruch mit durchgestylten Schwarzweißbildern. Jede Folge hat ihre zentrale atmosphärische Szene, um die Interviews und Archivaufnahmen montiert sind.


// Bild & Funk, June 15/29, 1996
Caruso: Ein Auftakt nach Ma√ü f√ľr die ARD-Reihe √ľber die "Ten√∂re der Schellackzeit". Enrico Caruso, faszinierender S√§nger und interessanter Mensch, von Jan Schmidt-Garre vielfarbig portr√§tiert. Ergiebige Interviews von heute, packende R√ľckblicke durch Dokumente in Ton und Bild und immer wieder die einmalige Stimme Carusos: drei√üig TV-Minuten, die mich beeindruckten.
Tauber: Richard Tauber, der musikalischste Tenor, in gehaltvollen dreißig Minuten porträtiert. Wundervolle Musikaufnahmen aus den Dreißigern. Fast vergessenes Filmmaterial. Fesselnde Analysen von Experten. Ein Verzauberer unter dem Röntgenblick von Fachleuten. Meisterliche Dokumentation von Jan Schmidt-Garre. Bravo!


// Peter Baier, M√ľnchner Merkur, Dec. 22, 1997
Der Filmemacher Jan Schmidt-Garre, unter anderem hervorgetreten mit einem ausgezeichneten Dokumentarfilm √ľber Sergiu Celibidache, hat die wichtigsten Ten√∂re der Schellackzeit, der √Ąra vor CD und Vinyl-Platte, in einer 13teiligen Serie f√ľr das Fernsehen portr√§tiert. Nun ist das Werk auch auf Video zu erhalten, in einer Box mit vier Cassetten und einem Begleitbuch. Der Regisseur legt eine profunde Analyse sowohl aus k√ľnstlerischer wie auch aus historischer Sicht vor. Gespr√§che mit Angeh√∂rigen und ehemaligen Kollegen einerseits sowie mit S√§ngern und P√§dagogen der Gegenwart vermitteln eine gute √úbersicht √ľber die Bedeutung von Stars wie Enrico Caruso, Leo Slezak, Beniamino Gigli oder Tito Schipa. Bemerkenswert auch die Ausschnitte aus fr√ľhen Tonfilmen, darunter viele aus Privatarchiven.


// Mario Gerteis, Tages-Anzeiger Z√ľrich, Jan. 13, 1998
Der Ansatz bleibt konsequent hoch: Nicht nur Anekdoten werden erz√§hlt, sondern Technik und Timbre werden analysiert. Daf√ľr sind Fachleute wie John Steane, Stefan Zucker, Michael Scott und vor allem J√ľrgen Kesting, der Autor des deutschsprachigen Standardwerks "Die gro√üen S√§nger", zust√§ndig.


// Torbj√∂rn Bergfl√∂dt, Z√ľrichsee-Zeitung, June 22, 1998
Die tenorale Ahnenforschung bewegt sich auf h√∂chstem Niveau. Tonaufnahmen, Analysen von Experten und anekdotisches Material formen sich, Mal f√ľr Mal, zum ergiebigen Portr√§t. Was die 13teilige Serie leistet, ist nicht zum wenigsten dieses: ein Tor aufzurei√üen zur Gesangskunst der Vergangenheit, eine Ahnung zu vermitteln davon, da√ü die Stars von heute Glieder sind in einer langen Vorfahrenkette.
Regisseur Jan Schmidt-Garre und Autor Georg-Albrecht Eckle haben die Halbst√ľnder von "Belcanto" formal in einen Expositions-, Durchf√ľhrungs- und Aufl√∂sungsteil gegliedert. Begonnen wird meist mit "O Paradiso!" aus Meyerbeers "L'Africaine", einer Art Auftrittsarie, mit der die jeweiligen S√§nger schon mal einen vokalen Fingerabdruck hinterlassen, eine Visitenkarte abgeben. Es folgt ein erster Besuch in einer mit dem Portr√§tierten verkn√ľpften atmosph√§rischen Szene, einem Ort, wo Verwandte und Freunde Erinnerungen austauschen. Fachleute wie J√ľrgen Kesting, Stefan Zucker, Michael Scott oder Rodolfo Celletti √§u√üern ihre Meinungen. Stimmtimbre, Gesangstechnik und Ausdrucksmittel werden vertiefend analysiert mit Hilfe eines repr√§sentativen Aufnahmebeispiels. Laufend erscheinen Prim√§rquellen: Mitschnitte von Konzerten und Operndarbietungen, Filmsequenzen oder Photos. √úberblendete K√§stchentexte spenden Basis- und Zusatzinformationen.
In solch mehrperspektivischem Geschehen finden Auratisches und nackte Information, sch√ľrfende Analyse und wehm√ľtige Erinnerung, Kritik und Lob wunderbar zusammen. Gewi√ü erlaubt sich "Belcanto" kleine nostalgische Fluchten. Aber das zerflie√üt nicht im Kitsch und nicht im volkshochschulisch verleimten Ungef√§hr. Vielmehr wird man immer wieder zum bewu√üten Hinh√∂ren und Hinsehen, ja Mitdenken eingeladen. Die Palme geb√ľhrt dabei J√ľrgen Kesting f√ľr seine profunden Charakterisierungen und Detailbeobachtungen, die sp√ľrbar von einer Liebe zur Materie durchw√§rmt sind. Auch von Stefan Zucker ist kein leer dahingeplaudertes Wort zu h√∂ren.
Nicht genug loben lie√üe sich die Wahl von Schwarzwei√ü f√ľr alles, was neu gedreht worden ist. Die √úberg√§nge zu den Originaldokumenten erscheinen so geradezu poetisch flie√üend, mit Sicherheit jedenfalls viel weicher als bei einem Aufeinanderprall von farbigen und schwarzwei√üen Bildern. Hervorragende Dienste, sei es zur Einstimmung, sei es zur Nachbereitung, leistet das Beibuch mit Wortzitaten aus den Filmen und weiteren Texten.
Wer sich unvermischt der Musik hingeben will, findet zahlreiche Nummern aus den Filmen integral in einer separat aufgelegten Doppel-CD. Auch diese Anthologie in 48 Tracks mag die Lust wecken, sich mit den Gesangsk√ľnstlern der Vergangenheit weiter zu besch√§ftigen.


// Stephan Mösch, Opernwelt
Jan Schmidt-Garres Dokumentarfilmreihe √ľber die gro√üen Ten√∂re der ersten Jahrhunderth√§lfte fand bei der Kritik meist enthusiastische Zustimmung und ist inzwischen auch beim Columbus Film Festival ausgezeichnet worden. Auch im Opernwelt-Jahrbuch 1996 wurde sie mehrfach als herausragende Filmleistung genannt. Unmittelbar in Folge betrachtet zeichnen die Filme weit mehr als in der TV-Aufteilung ein faszinierendes Portr√§t einzelner K√ľnstler zwischen Schipa, Melchior und Bj√∂rling. Es geht auch um Varianten von vokalem K√ľnstlertum insgesamt, um k√ľnstlerische Ethik und Selbstverst√§ndnis, um Metamorphosen von Stil, Geschmack und Auff√ľhrungspraxis. Da√ü das via Film √ľberhaupt funktioniert und da√ü es keineswegs in nostalgische Verkl√§rung m√ľndet, daf√ľr sorgen Geschmack und Schnittechnik des Teams um Jan Schmidt-Garre. Die drei Ebenen von historischem Material, kommentierender Analyse und je einer aktuellen "Szene" werden immer wieder anders verzahnt. Wobei es in diesen "Szenen" mit Kollegen und Verwandten gelingt, das spezifische Umfeld der portr√§tierten Ten√∂re wenigstens zu skizzieren. Eine Stimme w√§chst nicht aus dem Nichts oder im √úberaum. Sie hat mit Muttersprache, Landschaft, Menschen und Zeitstr√∂mungen zu tun. Deshalb wirkt es so lebendig, wenn da Greise und Enkel nicht nur mit Bildern ihre Erinnerungen auffrischen, sondern auch kommentieren, in l√§ngst Vergessenem graben, streiten und sich erg√§nzen. Das Caruso-Bild entsteht so aus der Welt von New Yorks "Little Italy". Das Portr√§t von Georges Thill lebt nicht zuletzt von den Dreharbeiten auf seinem Weingut in der Provence. Andererseits verweisen Ausschnitte aus Propaganda-Filmen mit Gigli und Koslowsky auch auf die moralischen und menschlichen Gef√§hrdungen der Zeit.


// Javier Pérez Senz, El País, Madrid, MAR 3, 1998
Schwarzweiße Juwelen aus dem goldenen Zeitalter des Gesangs: fasznierend!


// Stefan Zucker, Belcanto Society
No other video about opera singers matches the depth and breadth of "The Tenors of the 78 Era", no other was produced so lavishly. Originally made in 1995-96 for German TV, in this series critics, family and colleagues present and analyze the art of 12 tenors. They are heard in recordings. Above all, they are shown in rare footage taken from films and newsreels, much of it never before released on video. This is a series to enjoy, study and watch repeatedly. Beautifully photographed, it makes a stupendous gift.


// Melvin Jahn, Tower Records Guide
A brilliant thirteen part series about twelve great tenors of the first half of the 20th century, the programs are wonderfully put together and delightfully informative! For me the Schipa and Kozlovsky programs were worth the entire set ‚ÄĒ though the Caruso program did contain a substantial amount of footage from his silent film My Cousin, including the singer making up for Canio and singing 'Vesti la giubba' on stage.


// Robert Levine, Classical Pulse
Originally produced for German TV, this is the first of a four-volume set devoted to the great tenors of the 78 era (although one tenor, Bj√∂rling, recorded into the LP era). We get, in each volume, valuable film and audio clips in addition to commentary by relatives, teachers, fellow singers (Olivero, Simionato, Cerquetti, etc.), scholars and critics, among them the remarkably insightful J√ľrgen Kesting and the staggering Stefan Zucker. Each tenor gets 30 minutes (Volume Four‚Äôs last half-hour is devoted to the gramophone and is equally fascinating). The second volume features Tauber, Slezak and Schmidt; the third stars Bj√∂rling, Melchior and Rosvaenge, and four gives us McCormack, Thill and Kozlovsky. Each is a real treat ‚ÄĒ for you or as a gift. Winners all.